Sylvia Griffin

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Sylvia Griffin, Artist in Residence, Mai 2026

Während ihrer Residency am Künstlerhof Frohnau setzt Sylvia Griffin ihre künstlerische Forschung zu den Geschichten und kulturellen Bedeutungen spezifischer Orte fort. Ihre Arbeit am KHF richtet den Blick auf die nahegelegene ehemalige Grenzlandschaft, insbesondere auf den Wachturm und den Bereich, der den Verlauf der Berliner Mauer markiert, nur etwa 500 Meter entfernt.

 

Unter dem Arbeitstitel „The Scars of Division“ reflektiert Griffin über die Spuren geopolitischer Trennung und über das universelle Trauma, das durch teilende politische Strukturen entsteht. Das Projekt thematisiert Prozesse des „Othering“ und fragt nach den Auswirkungen solcher Systeme auf Zivilist*innen, die als der vermeintlich falschen politischen oder ideologischen Seite zugehörig markiert werden.

 

Die Arbeit wird sich während ihres Aufenthalts vor Ort weiterentwickeln. Griffin plant, kleine Silikonabdrücke im Umfeld des ehemaligen Mauerverlaufs herzustellen, die später für Bronzegüsse verwendet werden sollen. Zudem experimentiert sie mit Cyanotypien auf Papier und Stoff, um flüchtige Qualitäten des Ortes einzufangen, darunter auch die Pflanzenwelt, die dort nachgewachsen ist. Darüber hinaus möchte sie aus diesen Pflanzen natürliche Farbstoffe und Pigmente gewinnen, die in textilbasierten Installationen weiterverarbeitet werden.

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Sylvia Griffins Website